Strategic Medical

Sofern die Markt­abklärung mit mindestens sieben von zehn Punkten bewertet worden ist, erarbeiten wir auf Wunsch die Zentrums-Strategie aus. Diese dient als Grund­lage für den nachfolgenden Zentrums-Aufbau und beinhaltet alle Ziele, Mittel und Massnahmen.

Welchen Angebots­mix bieten wir an?

Die auf Basis der Markt­analyse final definierten ärztlichen Angebote dienen als Grund­lage für den im Business­plan abgebildeten Umsatz. Grundsätzlich streben wir dabei das «goldene Viereck» der integrierten Grund­versorgung an: Allgemeine innere Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie und Psychiatrie.

Mit welchen Partnern und Zuweiser wollen wir zusammen arbeiten?

Unsere Strategie-Empfehlungen basieren immer auf dem Kooperations-Modell. Das heisst, wir erzeugen keine unnötige Konkurrenz­situation, denn wir fokussieren uns auf ergänzende medizinische Angebote. Dieser Ansatz hilft bei der Zusammenarbeit mit Kooperations­partnern und Zuweisern – und natürlich den Patienten.

Wer setzt die Strategie um?

Es ist offensichtlich, dass die angestellten Ärztinnen und Ärzte sowie die medizinischen Praxis Assistenzen den Schlüssel zum Erfolg darstellen. Deshalb fokussieren wir bei der Strategie-Erarbeitung auf das Rekrutierungs­konzept: Wen sprechen wir wie an? Was ist unser Employer Brand? Den/die leitenden Arzt/Ärztin wollen wir bei der Gründung bereits an Bord haben.

Auf welchem Grundriss und mit welchem Layout gestalten wir das Zentrum?

Als Experten planen wir den Grundriss des Ärzte­zentrums auf den rund 500 m² prozessoptimiert und patienten­freundlich. Zudem ist es zwingend, dass das Ärzte­zentrum eine moderne, freundliche und angenehme Atmosphäre ausstrahlt. Damit sind wir attraktiv für Mitarbeitende und Patienten. Ein grosszügiger Aufenthalts­raum für das Personal ist bei uns Standard.

Zu welchen Kosten?

Wir verhandeln und erzielen standort- und marktgerechte Netto-Mieten und Neben­kosten. Auch das Schnittstellen­papier wird optimal gestaltet. Die Vermieter wiederum profitieren von einem Miet­vertrag über 10 Jahre mit einer oder zwei Option/en à fünf Jahre. In gewissen Fällen stellt der Vermieter den Innen­ausbau gegen entsprechende Amortisations­zahlungen zur Verfügung – eine weitere Win-Win-Situation.

Mit welchem Ausbau­standard wollen wir attraktiv sein?

Wir wählen jeweils den optimalen und nicht den maximalen Ausbau­standard. Dieser Ansatz entlastet die Erfolgs­rechnung und kommt bei den Patienten gut an. Das Mobiliar in schönen Farben und Formen strahlen eine angenehme Atmosphäre aus.

Auf eine integrierte ICT-Landschaft legen wir grossen Wert.

Informatik, Telefonie, Licht, Bild und Ton müssen integriert, standardisiert, einfach und eHealth-kompatibel sein. Dabei setzen wir auf Software as a Service aus einer Hand. Dies reduziert die Schnitt­stellen und ermöglicht ein Minimum an Hardware im Ärzte­zentrum. Wir legen einen entsprechenden Standard fest und multiplizieren diesen in andere Zentren.

Die Administration soll einfach, prozessbasiert und günstig sein.

Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sollen sich auf die Arbeit an den Patienten konzentrieren können. Von administrativen Aufgaben entlasten wir sie soweit als möglich. Die Kosten für Geschäfts­führung, HRM, Einkauf, Buch­haltung und ICT werden entsprechend eingeplant.

Tue Gutes und sprich immer wieder darüber.

Auch in der ambulanten, integrierten medizinischen Versorgung hat heute die Promotion einen Stellen­wert: von einer attraktiven Homepage über eine gut sichtbare Signalisation bis hin zum Flyer. Alles muss eingeplant werden. Nicht nur für den Start-Up sondern über die nächsten zehn Jahre.

Der detaillierte Business­plan als Grundlage für die Finanzierung.

Aufgrund unserer Expertise und Vergleichsdaten stellen wir völlig transparente und nachvollziehbare Business­pläne zusammen. Typ «moderat» – ohne «Hockeystick-Effekt»! Dieser Ansatz schafft Vertrauen; dieses wurde uns bereits mehrfach attestiert.

Eigen- und Fremd­kapital in einem gesunden Verhältnis.

Die designierten Aktionäre tätigen ihre Aktienkaptial-Zusagen. Das notwendige Aktien­kapital pro Zentrum beträgt rund eine Million CHF.

Auf Basis des gesprochenen Aktien­kapitals und des Business­plan führen wir die Finanzierungs­gespräche mit mehreren Banken. Dabei können wir jede Frage beantworten – denn wir sind die Experten. Auch das wurde uns schon mehrfach bestätigt.

Sobald die Finanzierung steht, gilt es, den Entscheid für oder gegen den Aufbau zu fällen.

Die Finanzierung steht, die Schlüssel­personen sind an Bord. Nun lautet die Frage: «Go or No Go?» Die designierten Aktionäre entscheiden sich für oder gegen das Modul 3 - den Aufbau des neuen Ärzte­zentrums.

Was wir an dieser Stelle verraten können: In seltenen Fällen hat der Entscheid auch schon «No Go» gelautet. Auch dafür sind unsere Entscheidungs­grundlagen da.